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Motocross Serie DJFM
Am 13.7 14.06.09 war wieder die Serie DJFM -deutsche Jugendförderung Motorsport in Neiden mit einem kompletten Programm zu Gast. Als erstes musste die Piwiklasse mit ihren 50 ccm Automatikmaschinen zum Training. Diese Kinder- Jungem und Mädel- sind 3- 6 Jahre alt und hatten die uneingeschränkte Bewunderung aller. So kann Motorsport anfangen- traumhaft. In der Klasse ab 35 Jahre kam Marko Brauer vom MSC Pflückuff jubelt nach dem Zieleinlauf von der Strecke. Er hatte sich einen spannenden Rad an Rad Kampf mit seinem direkten Konkurrenten geliefert und beide male um Radlänge gewonnen. Das waren seine ersten Siege seit langem. Am Sonntag kam der große Auftritt von Norman Gräfe, ebenfalls vom MSC Pflückuff. In der Klasse 250 Viertakt holte er sich nach schwachem Start 2 großartige Siege und rollte dabei das Feld von hinten auf. Als Doppelstarter trat er noch in der offenen 125 ccm Klasse an und konnte zwei dritte Plätze belegen. In dieser Klasse startete auch Marcel Weiß und wer ihn kennt, weiß wie er kämpfen und fahren kann. Auf Grund beruflicher Belastung kann er in diesem Jahr Training bestreiten und musste die konditionelle Überlegenheit von Martin Schadeck anerkennen und belegte Platz 2. Steffen Lindner in der Klasse 250 ccm konnte in der Tageswertung Platz 5 belegen. Wie schnitt der Nachwuchs des MSC Pflückuff ab?
In der 50 ccm Klasse belegte Toni Kalb bei seinem 3 Rennen den 2. Platz, in der 65 ccm Klasse Cery Veit Brauer den 7. Platz, in der 85 ccm Klasse konnte Daniel Pölkner den 5. Platz belegen, in der 125 ccm Jugendklasse kam Alfred Reimer bei seinem ersten Start in diesem Jahr auf Platz 9.
In der Quadklasse kam Andre Luft vom MSC Pflückuff, startend für das Elmo Racing Team als erster vom Start fort, lieferte ein beherztes Rennen, konnte diese Position nicht halten und belegte zweimal den 5. Platz.
Insgesamt ein sehr erfreuliches Abschneiden der Aktiven des MSC Pflückuff, zumal einige der Aktiven bei der Sachsenmeisterschaft starteten und in Neiden nicht da waren.
Am kommenden Sonntag wird ein 3 Stunden Enduro Rennen in Neiden ausgetragen, Start 10.00 Uhr.a
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Fast 180 Bike-Teams mit über 640 Fahrern gingen auf dem „Österreicher" in Torgau erneut das 24-Stunden-Enduro, den Endurance-Day an. Auf dem abwechslungsreichen Rundkurs, der diesmal sogar zwei Häuserdurchfahrten barg, dauerte eine Runde durchschnittlich bis zu 15 Minuten - für die Top-Teams!

Vom Start weg sah alles nach einem Duell zwischen dem Team von Matthias Engel mit Derrik Görner, Tobias Kirbach und den Gastfahrern Sascha Eckert und Altmeister Radek Matoska, und dem BMW-Touratech-Racing-Team mit Torsen Elze, Lars Würdemann, Bernd Eckenbach und GCC-Piloten Mickael Musqin aus.
Doch das BMW-Team hatte schon frühzeitig einen Ausfall: Lars Würdemann landete unsanft in einer Häuserpassage auf dem Fußboden und verletzte sich dabei einen Halswirbel. Nach drei Stunden kam er zwar schon wieder mit einer Halskrause aus dem Krankenhaus zurück, doch an ein Weiterfahren war nicht zu denken: „Ich hatte das letztes Jahr schon mal mit dem Nachbarwirbel - da werden die Hände taub, weil die Bandscheibe auf die Nerven drückt." An ein Weiterfahren war für ihn nicht zu denken, und so ging das Team mit drei Fahrern auf die verbliebenen Stunden.
 Die Spuren in der Nacht ...
In der Dunkelheit der Nacht verlor man so nicht nur den Anschluss an die Spitze, sondern auch noch den zweiten Platz. Doch als es wieder hell wurde, machte das Team so richtig Druck: „Das Tempo konnten wir einfach nicht halten", musste Christoph Lessing eingestehen, dessen Team KTM GST Berlin Racing schließlich mit einer Runde Rückstand den dritten Platz in der Prestige-Klasse belegte.
Doch auch das Team Engel hatte so etwas wie eine Schrecksekunde, als nämlich zur Mittagszeit Derrik Görner die Husaberg vorzeitig in die Box schob: Ein Kabel hatte sich durchgescheuert, Masse bekommen und deshalb war die Batterie leer. Zu seinem Glück hatte das Team zu dem Zeitpunkt schon vier Runden Vorsprung - und konnte in Ruhe reparieren. Damit reichte es am Ende doch noch mit 95 Gesamtrunden vor dem BMW-Team mit 92 Runden für den Gesamtsieg in der Prestige-Klasse.
Damit hat das beste Prestige-Team sogar eine Runde mehr gefahren als das beste Sport-Team, obwohl das bisher immer umgekehrt war. Denn alle Servicearbeiten am Motorrad gehen in der Prestige-Klasse von der Fahrzeit ab - in der Sportklasse kann bereits der nächste Fahrer die Runden drehen, während getankt oder geschraubt wird.
 Das erfolgreiche Team in der Sport-Klasse "Engel 1"
Allerdings hatte das spätere Sieger-Team Engel 1 (zum Unterschied des Teams in der Prestige-Klasse = Engel 2) vor dem Start ordentlich zu Schrauben gehabt: Daniel Hänels Motorrad war 14 Tage zuvor gestohlen worden, und natürlich hatte auch die Versicherung noch nicht bezahlt. Trotzdem hatte Teamchef und Händler Michael Engel ihm eine neue KTM hingestellt, die er bis Freitag tief in die Nacht vorbereiten musste. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt, denn die einzigen technischen Probleme im Team waren zwei Plattfüße von Morris Schneider. Die holte der sich jeweils in der ersten Runde seines Turns gleich zu Beginn, so dass er nicht nur den größten Teil der Runde mit Plattfuß fahren, sondern auch noch gleich den nächsten Fahrer vorzeitig ins Gefecht schicken musste. Das brachte die Planung etwas durcheinander, zumal teilweise auch nur mit zwei Fahrern gestartet wurde: Zwei hatten die Nachtschicht übernommen, zwei die Tagschicht. Aber nach der Nachtschicht war einer der Fahrer dermaßen ausgebrannt, dass der schon aufhören wollte - nach seiner längeren Pause war er dann aber wieder so fit, dass er die weiteren Einsätze durchhielt.
Hinter diesem Team wechselten sich mit schöner Regelmäßigkeit die „Springschweine" und das Team „KTM Feist 1 Rochlitz" ab. An Ende lagen die vier Fahrer vom Team Feist nur sechs Minuten zurück , doch immer noch in der gleichen Runde.
 Die nächstliche Boxengasse unter dem Hallendach erleuchtet
Bei den Iron-Man, den Fahrern, die die gesamte Distanz alleine angehen, hatte sich Titelverteidiger Sepp Wiegand Chancen ausgerechnet. Doch ein gerissener Tank an der Husaberg machte schon früh eine Notreparatur nötig. Den Tank austauschen wollte man erst bei einem längeren Stop und so kam es, dass Wiegand in der Nacht sogar noch einmal ohne Sprit liegenblieb. Am Ende kämpfte sich der Erzgebirgler aber wieder vor auf den dritten Gesamtrang.
Den Platz an der Spitze hatte sich Andre Engelmann erobert, der ohne echte Pausen unbeirrt seine Runden drehte. Im Laufe des Vormittags wurde Benny Menzel zu seinem schärfsten Verfolger und konnte den Abstand sogar auf eine Runde verkürzen. Doch der Roof-of-Africa-Teilnehmer Menzel konnte Engelmann nicht mehr von der Spitze verdrängen und war im Ziel zunächst sehr entäuscht. Dabei können beide Fahrer mehr als stolz auf ihre Leistungen sein, denn mit 76, respektive 75 Runden, wären die beiden sogar bei den Teams im vorderen Feld gelandet.
Nur als fliegender Mechaniker für den Fall der Fälle war Steffen Metz für das Team von Enduro-Koch gestartet. Metz hatte den Startplatz geerbt und stand als Mechaniker in der Box. Doch im Falle eines Falles hätte er auch, wie bei einer Rallye als Assistenz-Fahrzeug direkt das havarierte Motorrad fahren können. Das war aber nicht nötig und letztlich drehte Metz gegen Ende des Wettbewerbs seine Runden aus dem gleichen Grund, aus dem die Meisten gestartet waren: Weil es Spaß macht.

Newsletter
- Eine über 20 Jahre alte Yamaha DT 400 schaffte trotz eifriger Bastelarbeit insgesamt nur eine Runde - dem Team gehört der Preis für die 24-Stunden-Bastel-Challenge.
- BMW-Urgestein Lazlo Perez hat den Helm (beim 24-Stunden-Enduro) an den Nagel gehängt. Statt dessen führte er das „Grünschnabel-Team" der Blauweißen auf den elften Platz. Fahrer waren allesamt aus dem BMW- und familiären Umfeld. Unter anderem mit Florian Hauser, dem Sohn von BMW-Sportchef Berti Hauser, der dieses Wochenende beim Superbike-WM-Lauf war.
- Während ihr Werner auf seinem Turn draußen war, hängte Diane ein Riesen-Poster in die Box: „Willst Du mich heiraten?" Keine Frage, Werner war völlig gerührt und wollte! Damit wird Baboons schon zum zweiten Mal zum „Ehestifter".

 Siegerehrung der Prestige-Klasse - nach 24 Stunden Streß
Zu den Ergebnissen gehts <<>>
 Ein kleines "Extremfeld" forderte die Kräfte der Fahrer ganz besonders - über die 24 Stunden gaben die Eisenbahnschwellen aus Beton kein bißchen nach - das machte es von Runde zu Runde schwieriger. weitere Bilder folgen!
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Motocross am 2./3.5.09 in Neiden / Torgau
Bei der Motocrossveranstaltung beim MSC Pflückuff wurde alles geboten, was sich die Fans vom Motorsport nur wünschen können. Am Samstag standen je 3 Läufe des Classic Europacup und des Twin Shok auf dem Programm. Hier waren 62 Aktive aus 8 Nationen am Start. In der Classic Klasse dürfen nur Motocrossmaschinen bis Baujahr 1964 starten, in der Twin Shokklasse bis Baujahr 19980. Es wurden Maschinen an den Start gebracht, die in Mitteldeutschland noch nie zu sehen waren, aber auch alt bekannte Marken wie z.B. die Jawa. Man konnte sehen, dass jeder sein Bestes gab, egal ob er 30 Jahre oder über 60 Jahre alt war. In der Königsklasse, Classic ab 60 Jahre, ging es um den begehrten Pokal- Ove Lundel- gestiftet von Schweden. Obwohl die Skandinavier, vor allem die Schweden mit stakten Mannschaften vertreten waren, hatte ein Holländer gewonnen. Der MSC Pflückuff war auch sehr stolz, war es doch schon lange her, dass in Neiden eine Nationalhymne gespielt wurde.
Am Sonntag wurde in der Serie DJFM in 12 Klassen um den Sieg gestritten. Der Veranstalter gab sich große Mühe die Staubbelastung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Wie schon in den vergangenen Jahren waren die Starter vom Team Motorsport Staub sehr erfolgreich und legten teilweise die ersten 4 Plätze. Zum Team gehören aber auch Nachwuchsfahrer, die an den regelmäßig durchgeführte Übungsstunden, die unter der Leitung von Holger Straub stehen, an den Motocrosssport herangebracht werden. Mit Maximilian Kreßner konnte in der Klasse bis 16 Jahre der Sieger gestellt werden, aber auch Daniel Pölkner in der gleichen Klasse und Cary Veit Brauer, Klasse bis 9 Jahre, zeigten deutliche Fortschritte. Pech hatte Marcel Weiß, der nach einem tollen Rennen mit Platz 2 im 1. Lauf im zweiten Lauf ohne Sitzbank fahren musste, das Rennen beenden konnte, aber nicht auf die vorderen Plätze der Tageswertung kam.
Folgende Tagesplatzierungen konnten die Aktiven des Team Motorsport Straub erreichen:
Klasse 2 bis 9 Jahre 5. Platz Cary Veit Brauer
Klasse 5 bis 16 Jahre 1. Platz Maximilian Keßner
5. Platz Daniel Pölkner
Klasse 7 125 ccm 1. Platz Alfred Schürer
2. Platz Pit Falke
3. Platz Gino Ochmann
Klasse 8 250 ccm 5. Platz Eric Helbig
Klasse 9 Senioren 4. Platz Marko Brauer
Klasse 16 Viertakt 1. Platz Alfred Schürer
2. Platz Gino Ochmann
3. Platz Pit Falke
4. Platz Norman Gräfe
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Motorsport (TZ). Am vergangenen Samstag wurde der 12. Tag des Sächsischen Motorsportes erstmalig in Neiden durchgeführt. Traditionell wird das Ganze vom Sächsischen Landesfachverband Motorsport, dem 68 Clubs angehören, veranstaltet. Ausrichter war diesmal der MSC Pflückuff im ADAC. TZ sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Thomas Fichte
TZ: Welches Ziel verfolgt der Landesfachverband mit dem traditionellen Motorsporttag? Th. Fichte: Es geht darum, die Vielfalt der Motorsportdisziplinen zu zeigen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen mit der Veranstaltung für den Motorsport begeistert werden. Zugleich besteht für die einzelnen Clubs die Möglichkeit, sich zu präsentieren und ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen.
Wie kam es, dass diesmal Neiden als Veranstaltungsort gewählt wurde? Hat sich der MSC Pflückuff beworben? Wir hatten selbst angeregt, als Ausrichter zu fungieren. Eigentlich sollte der 12. Sächsische Motorsporttag zum wiederholten Mal an ein und demselben Ort stattfinden.
Und welches Fazit können Sie ziehen? Ich denke schon, dass die Verantwortlichen vom Landesfachverband und vor allem die Fahrer sehr angetan waren von unserem Gelände. Es bietet mit seinen 30 Hektar Fläche optimale Bedingungen für solch einen Tag. Mit dem Offroadgelände ist vieles möglich, ob Autocross, Motocross oder Enduro. In anderen Jahren fand die Veranstaltung teilweise auf Supermarktplätzen statt. Da ging das natürlich nicht.
Insgesamt bekamen die Zuschauer 13 Disziplinen zu sehen! Genau, von Lkw-Rallye, HAIGO-Fahrzeuge, Autocross bis Jugendkartslalom. HAIGO-Fahrzeuge sind Rennfahrzeuge, die in der DDR auf den Rennstrecken begeistert haben: Lada, Wartburg, Trabant. Wo bekommt man das schon zusehen. Bei der Lkw-Rallye ging ein zwölf Tonnen schweres MAN Geländefahrzeug mit 500 PS, das unter anderem an der Rallye Berlin-Breslau mitfährt, an den Start. Es dürften rund einhundert Teilnehmer aus ganz Sachsen gewesen sein. Der ganze Samstag war gefüllt mit Action. In einigen Disziplinen wurden richtige Wettkämpfe durchgeführt.
Wird man den Sächsischen Motorsporttag noch einmal in Neiden erleben können?
Die Veranstalter haben gesagt, sie wollen die nächsten fünf Jahre nach Neiden kommen. Es kann auch passieren, dass noch ein separates Jugendkart-Slalom zusätzlich hier stattfindet. Ein Teil des Org.-Teams war zum ersten Mal in Neiden und offenbar beeindruckt. Wie sind Sie mit der Resonanz, sprich mit den Zuschauerzahlen zufrieden? Hier lag der einzige Wermutstropfen. Denn die Zuschauerzahlen waren enttäuschend. Gerade aus der Torgauer Region kamen nicht sehr viele. Dabei gab es vor allem für Kinder und Familien jede Menge zu sehen. Und der Eintritt war auch frei.
Woran kann es gelegen haben? Eine gute Frage. Die Torgauer Zeitung hatte im Vorfeld berichtet. Der Radio-Sender MDR-Info brachte am selben Tag einen Beitrag. Selbst ein Kamera-Team vom Sachsenspiegel war vor Ort. Wahrscheinlich müssen wir noch mehr über Plakate und Flyer machen. Vielleicht muss sich solch ein Ereignis auch erst noch herumsprechen.
Wie sah es mit den beteiligten Clubs aus? Etwa 15 bis 20 hatten sich beteiligt. Das ist sicher auch noch ausbaufähig. Auch vom MSC Pflückuff selbst hätte ich mir noch ein paar Helfer mehr gewünscht. Wir sind ja jetzt schon an die 70 Mitglieder, Tendenz steigend.
Welcher Höhepunkt steht demnächst in Neiden an? Ich bin gerade wieder dabei, die Strecke abzuschieben. Nächstes Wochenende folgt ein Arbeitseinsatz. Am 2. und 3. Mai ist dann auch etwas ganz Neues, nämlich der Classic Europacup mit historisch/alten Motocrossmaschinen zusehen. 70 bis 80 Teilnehmer, einige davon sogar aus Schweden und England, haben sich bereits angemeldet. Das wird ein richtiges Highlight. Redakteur. Fotos: TZ/N. Wendt
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